Marktkommentar Januar: Schlagzeilen ohne Drama

Marktkommentar Januar | 2026

Marktkommentar

Kurz erschrocken, dann weitergemacht

Der Januar star­tete mit einem ver­trauten Grund­rau­schen: geo­po­li­ti­sche Span­nungen, laute Schlag­zeilen, ein ner­vöser Blick auf die Märkte. Vene­zuela, Naher Osten, Grön­land – letz­teres ver­mut­lich nicht ganz oben auf der geo­po­li­ti­schen Watch­list vieler Anleger. Zur Monats­mitte reichte diese Mischung den­noch aus, um die US-Börsen an einem Han­delstag um rund zwei Pro­zent nach unten zu schi­cken. Der stärkste Rück­setzer seit Oktober, begleitet von stei­genden Ren­diten lang­lau­fender japa­ni­scher Staats­an­leihen, die auch an den glo­balen Anlei­he­märkten für Unruhe sorgten.

Schlagzeilen laut, Zahlen leise

Die Ner­vo­sität hielt jedoch nicht lange an. Die wirt­schaft­li­chen Fun­da­men­tal­daten spielten nicht mit. In den USA setzte sich der Rück­gang der Infla­tion fort, die Kern­rate lag zuletzt bei 2,6 %. Der Dienst­leis­tungs­sektor zeigte sich mit einem ISM-Wert von 54,4 Punkten so robust wie seit über einem Jahr nicht mehr. Zwar fiel der Stel­len­aufbau mit rund 50.000 neuen Jobs über­schaubar aus, doch die Arbeits­lo­sen­quote sank leicht auf 4,4 %. Keine Euphorie, aber aus­rei­chend Sta­bi­lität, um die Sorgen rasch wieder ein­zu­fangen. Auch in Europa sorgten rück­läu­fige Infla­ti­ons­daten und leicht sin­kende Ren­diten für ein kon­struk­tives Umfeld, ins­be­son­dere an den Anleihemärkten.

Reaktion ja, Trendwende nein

Zum Monats­ende ver­la­gerte sich der Fokus noch einmal auf die Geld­po­litik. Die US-Noten­bank ließ den Leit­zins erwar­tungs­gemäß unver­än­dert und bekommt mit Kevin Warsh ab Mai einen neuen Vor­sit­zenden. Seine Wahl sorgte an den Märkten kurz­zeitig für Vola­ti­lität. Eben­falls für Bewe­gung sorgte Micro­soft, das mit ent­täu­schenden Quar­tals­zahlen zeit­weise deut­lich nachgab und den Tech­no­lo­gie­sektor belastete.

Am Ende schlossen die glo­balen Akti­en­märkte den Januar leicht im Plus. Energie- und Roh­stoff­werte trugen die Ent­wick­lung, wäh­rend Tech­no­logie- und Finanz­ak­tien eher pau­sierten. Der Ein­druck bleibt: Die Märkte nehmen die Schlag­zeilen zur Kenntnis – und ori­en­tieren sich am Ende doch an den Zahlen.

Unsere Evergreen-Fonds

Ever­green Stable World Fund

Der Ever­green Stable World Fund zeigte sich zum Jah­res­auf­takt robust und konnte den Januar mit einem leichten Plus beenden. Die Kom­bi­na­tion aus Aktien- und Anlei­hen­ex­po­sure half, die zwi­schen­zeit­liche Vola­ti­lität gut abzufedern.

Ever­green Sus­tainable World Bonds

Der Ever­green Sus­tainable World Bonds pro­fi­tierte von einem freund­li­chen Umfeld für Euro-Anleihen. Rück­läu­fige Infla­ti­ons­daten, ein schwa­cher US-Dollar und leicht sin­kende Zinsen sorgten für Unter­stüt­zung, sodass der Fonds den Monat mit mode­raten Zuge­winnen beendete.

Ever­green Sus­tainable World Stocks

Der Ever­green Sus­tainable World Stocks star­tete mit einer über­zeu­genden Wert­ent­wick­lung ins neue Jahr und ver­zeich­nete eine posi­tive und über­durch­schnitt­liche Monats­ent­wick­lung. In einem Umfeld teils kräf­tiger sek­to­raler Bewe­gungen erwies sich die breite regio­nale Auf­stel­lung als sta­bi­li­sie­rend. Schwä­chere Bei­träge aus Soft­ware- und aus­ge­wählten Gesund­heits­werten wurden durch sehr starke Ent­wick­lungen bei Halbleiter‑, Indus­trie- und Ener­gie­ti­teln mehr als ausgeglichen.

Tomorrow Fund

Der Tomorrow Fund schloss den Januar leicht positiv ab. Wäh­rend sich der Fonds im Monats­ver­lauf ins­ge­samt stabil ent­wi­ckelte, kam es bei ein­zelnen Titeln zu spür­baren Schwan­kungen. Belas­tend wirkte ins­be­son­dere der letzte Han­delstag, an dem einige Posi­tionen Kurs­rück­gänge ver­zeich­neten und das Monats­er­gebnis dämpften.

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