Warum Kosten für den Anla­ge­er­folg ent­schei­dend sind

Anlageerfolg Kosten

Die zukünf­tige Ent­wick­lung der Kapi­tal­märkte lässt sich nicht vorhersagen.

Anleger können jedoch aktiv ent­scheiden, wie­viel sie an Ver­wal­tungs­ge­bühren für ihre Kapi­tal­an­lage zahlen. Wie aus­schlag­ge­bend Kosten für Deinen Anla­ge­er­folg sind, siehst Du in der nach­fol­genden Grafik: Diese illus­triert die Wert­ent­wick­lung einer hypo­the­ti­schen Kapi­tal­an­lage von 50.000 EUR über 30 Jahre zu einer kal­ku­la­to­ri­schen Brut­to­ren­dite von
4 % pro Jahr.

Kostenentwicklung
  • Sze­nario 1 (hell­grün): Wert­ent­wick­lung dieser Anlage ohne Kosten.
  • Sze­nario 2 (grün): Wert­ent­wick­lung der Anlage zu nied­rigen Kosten (0,5 % jährlich).
  • Sze­nario 3 (lila): Wert­ent­wick­lung der Anlage zu mitt­leren Kosten (1 % jährlich).
  • Sze­nario 4 (orange): Wert­ent­wick­lung der Anlage zu hohen Kosten (2 % jährlich).

Das Bei­spiel macht deut­lich, wie stark die unter­schied­li­chen Wert­ent­wick­lungen von­ein­ander abweichen:
Der Anleger in Sze­nario 2, der jähr­lich 0,5 % zahlt, hat sich nach 30 Jahren ein Port­folio im Wert von ca. 140.000 Euro auf­ge­baut. Dem Anleger in Sze­nario 4, dessen Kosten 2 % jähr­lich betragen, stehen im Ver­gleich dazu nur 90.000 Euro zur Ver­fü­gung. Die beiden Anleger kommen also auf eine Wert­dif­fe­renz von ca. 50.000 Euro: Eine Dif­fe­renz, so hoch wie der initiale Anlagebetrag!

Das Bei­spiel zeigt: Durch den mäch­tigen Ein­fluss des Zin­ses­zins­ef­fekts poten­zieren sich die Kosten über die Lauf­zeit der Kapi­tal­an­lage. Um Deinen nach­hal­tigen Anla­ge­er­folg sicher­zu­stellen, gilt es also die Kosten mög­lichst niedrig zu halten: Je kleiner, desto größer Dein Ertrag!

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