Kleiner Eltern-Guide: Über die Geldanlage für Kinder

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Wir wissen, ihr seid Eltern und habt wenig Zeit zum Lesen. Oder ihr werdet demnächst Eltern und habt vorher noch tausend Dinge zu organisieren. Deshalb fassen wir uns so kurz wie möglich. Versprochen.
Warum eigentlich etwas fürs Kind anlegen?
Naja, Kinder kosten Geld. Mit der Baby-Ausstattung geht’s schon los. Die dicken Brocken kommen natürlich, wenn es in Richtung Führerschein, Ausbildung, Auslandsjahr oder um die erste Wohnung geht. Die gute Nachricht: Wenn man früh beginnt, etwas anzulegen kann man die Zeit für sich arbeiten lassen. Die Zeit und die Rendite.
Weshalb nicht einfach nur ein Tagesgeldkonto?
Tagesgeldkonten sind gut für Geld, auf das man schnellen Zugriff haben möchte. Langfristig gesehen sind die Zinsen aber oft so gering, dass sie nicht mal die Inflation abfangen. 1 bis 2 % Tagesgeldzinsen stehen da etwa 2 % Inflation gegenüber. Aber ihr wollt ja, dass das angesparte Geld auch ein bisschen wächst. Und das geht besser, wenn ihr es in Fonds und ETFs investiert, die im Schnitt eine Renditeerwartung von 6 bis 9 % haben.
Was eignet sich als Anlage für Kinder?
Für lange Laufzeiten werden häufig breit gestreute Fonds oder ETFs empfohlen – also Anlageprodukte, die in sehr viele Unternehmen gleichzeitig investieren. Der Gedanke dahinter: Nicht auf ein einzelnes Unternehmen oder eine einzelne Aktie setzen, sondern breit streuen.
Wichtige Kriterien für eure Auswahl:
- Breite Streuung (Nicht nur ein Land oder eine Branche)
- Kosten im Blick (Gebühren fressen Rendite)
- Durchhaltefähigkeit (Die beste Strategie ist die, die auch in schwierigen Phasen durchgehalten wird. Über die Länge der Zeit kann der Markt die Schwankungen auffangen.)
Was hat es mit den Kinderdepots auf sich?
Wer in Fonds und ETFs investieren will, braucht ein Depot. Ein Kinderdepot (auch Juniordepot genannt) ist ein Wertpapierdepot, das direkt auf den Namen des Kindes läuft. Deshalb kann das Kind darüber auch seinen eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 € nutzen. Das ist der große Vorteil. Denn: Wenn die Eltern in ihren Depots für das Kind mitinvestieren, wird auf ihre Pauschbeträge zurückgegriffen.
Frühstartrente – Der Staat gibt bei Kinderkonten Geld dazu
Die Bundesregierung plant die Förderung von Altersvorsorgedepots für Kinder mit 10 Euro monatlich ab dem 6. Geburtstag. Wichtig zu wissen: Es ist als Renten-Startkapital gedacht. Euer Kind kommt also erst an das Geld, wenn es in Rente geht. Noch ist das Gesetz nicht finalisiert, dennoch solltet ihr die Frühstartrente im Blick behalten. Wer Geld auch für Ausbildung & Co. einplanen möchte, kommt jedoch auch weiterhin nicht drumherum, selbst für das Kind anzulegen.
Ein kleiner Beispiel-Kompass für den Start
Wie könnt ihr einfach und pragmatisch anfangen? Das haben wir uns gefragt und die Antwort sollte nicht so abstrakt sein. Deshalb machen wir es am konkreten Beispiel, wie ihr bei Evergreen für eure Kids anlegen könntet. Da kennen wir uns natürlich am besten aus 😉
Und so wird aus dem Kinderdepot schnell ein gemeinsames Familienprojekt: Dank eigener IBAN können auch Familie und Freunde ganz unkompliziert mitsparen – und haben zu jedem Anlass ein sinnvolles Geschenk, das langfristig wirkt.
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