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Tage­buch­ein­trag 22: Ideen-Mara­thon für’s Klima

Liebes Tage­buch,  

letzte Woche durfte ich wieder ein tolles Event besu­chen, dieses Mal sogar in direkter Nach­bar­schaft hier in Leipzig: Den Cli­ma­thon orga­ni­siert vom Impact Hub Leipzig. Ja, du hast richtig gehört — nicht Mara­thon, nicht Hacka­thon, son­dern Cli­ma­thon. Wobei das alles gar nicht so weit von­ein­ander ent­fernt ist.  

Wobei, ich bin mir nicht ganz sicher, ob du über­haupt weißt, was ein Hacka­thon ist. Fangen wir mal damit an. Der Begriff Hacka­thon kommt aus der Soft­ware­ent­wick­lung. Meis­tens treffen sich dabei viele ver­schie­dene Programmierer:innen im Rahmen eines Events, um inner­halb eines bestimmten Zeit­raums gemeinsam nütz­liche und krea­tive Soft­ware­pro­dukte zu ent­wi­ckeln – in den aller­meisten Fällen zu einem vor­ge­ge­benen Thema. 

Und so ähn­lich ist auch die Idee des Cli­ma­thons, nur dass es hier nicht um Ideen für’s Coden geht, son­dern um die Ent­wick­lung von Ideen und Lösungen für einen bes­seren Kli­ma­schutz. Und er ist keine kleine Leip­ziger Idee, son­dern findet jähr­lich als städte-basiertes Pro­gramm welt­weit auf 6 Kon­ti­nenten in über 56 Län­dern und 145 Städten statt.  

Und ich war dieses Jahr in Leipzig mit dabei. Orga­ni­siert vom Impact Hub Leipzig fand die Ver­an­stal­tung mitten im Zen­trum in der Lan­caster Uni­ver­sity statt. Das zen­trale Motto: “How to save as much CO₂ as pos­sible for Leipzig in order to make Leipzig cli­mate neu­tral until 2030?” 

Natür­lich war ich ein wenig auf­ge­regt, wer mich auf der Ver­an­stal­tung erwartet, denn im Grunde war die Teil­nahme für alle mög­lich, die Lust darauf haben, aktiv an Lösungen für’s Klima zu arbeiten – ganz egal ob Stu­die­rende, Krea­tive, Start-Ups oder Expert:innen aus Politik, Wis­sen­schaft und Wirt­schaft. 

Nach einer kurzen Ein­lei­tung ging es in die ein­zelnen Work­shop-Gruppen zu ver­schie­denen Fokus­themen. In meinem Work­shop ging es darum für die Stadt Leipzig als Arbeit­geber Ideen für ein Tool zu ent­wi­ckeln, das Mit­ar­bei­tende in der Ver­wal­tung zu mehr Enga­ge­ment im Kli­ma­schutz am Arbeits­platz sen­si­bi­li­siert und moti­viert.  

Span­nend, oder? Vor allem weil das Thema natür­lich auch für uns bei EVERGREEN rele­vant ist, denn um unsere Emis­sionen immer weiter zu redu­zieren, sollte am besten auch jedes Team­mit­glied mit voller Moti­va­tion mit­ziehen. Und in dem Work­shop habe ich viele neue Anreize gesam­melt, wie so eine Moti­va­tion am besten gestei­gert werden kann.  

Und wie auch bei den letzten Ver­an­stal­tungen, die ich besucht habe, war der Aus­tausch unter allen Teil­neh­menden wieder mal super span­nend. Denn wir waren eine echt bunt gemischte Gruppe und so konnte jede und jeder mit seinem Wissen und seiner Erfah­rung neue Impulse mit ein­bringen.  

Ich freue mich schon darauf, ein paar meiner gesam­melten Ideen und Inspi­ra­tionen in Zukunft umzu­setzen. Wenn es so weit ist, werde ich dir hier auf jeden Fall davon berichten.  

Bis bald,
Adriane